taratorka

Weblog für Stumpf-, Un- und Eigensinn



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probieren sie den tee doch auch einmal mit johannisbeersaft, er ist reich an vitamin c, das erkältungsbad schwappt giftiggrün in der wanne. so sieht latschenkiefer jedenfalls in echt nicht aus. die m&ms kotzen auf den balkon und schreien vor der schlafzimmertüre. es ist erst sechs, sagt mn. verärgert. die haben die zeitumstellung vergessen, sage ich. mn. fragt die m&ms beim frühstück, ob sie eine uhr haben wollen. eine rolex, schnurren sie.
3.11.09 10:44


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es ist fast nichts mehr mitzubekommen, weil alles so in der ferne liegt, wattiert. bk. berichtet, sie säße auch da drin, irgendwo unter den leuten, lese bücher, studiere und sehe die uni brennen. in v. brennt jedenfalls nichts, es ist alles so zufrieden, wie es sich ghört, eben. bis auf die ludescher häuserbesetzer vielleicht. rausprügeln, sagen die einen; anhören, sagen die anderen. so nicht, sagen beide. mir dagegen ist die welt grade wurscht, m. hat geburtstag, und ich koche deshalb zwei tage lang essen; ich schneide mir beim maronikerben in den finger. k. hat bei ihrem letzten besuch bazillen dagelassen, weshalb ich schon zu mittag von einem erkältungsbad träume und im überheizten raum vor mich hin fröstle. dazu die schweinegrippen-hysterie. den kollegen scheint es egal zu sein, dass ich heute 15 ärzte durchtelefoniert habe. man brauche nur die daten, wird knapp beschieden. in den meisten ländern werde das zentral geregelt. in v. nicht. ich bin nicht sicher, ob ich zu den zufriedenen gehöre.
2.11.09 14:09


veranstaltungshinweis: 27. november 09, 20.00 uhr, poetry slam, spielboden dornbirn
28.10.09 11:02


mrr. hält also die deutsche gegenwartsliteratur für uninteressant und sieht sich gezwungen, deshalb immer wieder fontanes stechlin zu lesen. bei aller liebe: man ist versucht, mrr. dafür zu wünschen, er möge in der literarischen hölle mit pilcher-romanen gefoltert werden.
21.10.09 09:31


neuerdings lust auf weihnachten, jedenfalls kekse und dicken chili-kakao mit k.; den zitronenbaum und die passionsblume eingewintert und am nächsten morgen festgestellt, dass draußen das zitronengras erfroren ist. es sieht so schön aus, wenn es tot ist, ganz leicht von rauhreif überzogen. die m&ms kriegen einen dichteren pelz, abends verschwimmen ihre konturen mit dem hintergrund bis nur noch die gelben augen zu sehen sind.
20.10.09 15:51


sh. stellt im gasthaus ihre freundin vor. diese will nach wenigen sätzen wissen, wie lange ich schon mit mn. zusammen bin und fragt dann gleich nach, wie alt ich bin. na, dann hast du ja noch zeit. auf meinen fragenden blick: mit heiraten, mein ich. sh. kichert, mn. beschäftigt sich aufmerksam mit seinem schnitzel. sh.s freundin verteidigt sich, ihr stünden solche fragen zu, schließlich sei sie single und 34. da könne man das eine jüngere schon fragen, finde sie. ob ich denn überhaupt kinder wolle? ich erkläre säuerlich, wenn es jemals so weit sein sollte, werde man es rechtzeitig erfahren. sh.s freundin sticht mit der gabel in ihren gemischten salat, als müsse sie ein fuder heu bewegen, und redet unentwegt weiter. das geht dich nichts an will ich sagen, sage es aber doch nicht. die hauptspeise kommt. während ihre freundin dem kellner erklärt, dass sie das so nicht bestellt hat, sagt sh. leise sorry.
17.10.09 17:18


eins. - allein dienst machen ist manchmal ein bisschen einsam, vor allem, wenn man seinen einzigen besucher verpasst. nach der pk liegt da ein zettel mit der notiz von ka. mit einer info zur abendlichen kulturveranstaltung und bis wann er das schickt. "lb gruß" steht drauf. vr. schickt eine korrigierte version des magazins und informiert, sie nehme meinen zwischentitel als titel. ich komme mir blöd vor, weil ich nicht erkannt habe, dass der offenbar gut war. sowieso hätte man das alles kübeln sollen, aber eben - der abgabetermin ...

zwei. - jr. kommt zu besuch und bewundert die neu gestrichene küche. wir streiten kurz, ob das schilfgrün ist. ich beharre darauf, dass schilfgrün angeschrieben war auf der dose. sie gibt auf und will statt dessen wissen, ob die griffe neu sind. ich sage beschämt, wir hätten sie nur mal geputzt. um das thema zu wechseln, bekommt jr. einen muffin aufgedrängt. sie erzählt vom wohnungssuchen und, dass sie nicht mitten in der pampa sein will, wo man zum einkaufen autofahren muss. dafür will sie immer noch eine rosa badewanne, einen dunklen schieferboden und zartgraue fliesen. während wir wohnträume austauschen, ruinieren die m&ms mit ihren krallen ungestört die hintere seite unseres sofas.
16.10.09 15:09


eins. - dort, wo wir vergangene woche noch bei 20 grad wandern waren, liegt jetzt ein halber meter schnee. mindestens ebenso zugedeckt kommt mir meine dort geholte entspannung vor. wir schreiben wettergeschichten.

zwei. - können texte körperlich weh tun? heute war z.b. in einer zeitung zu lesen: 70 prozent aller irländer haben rote haare

drei. - m. köhlmeiers antwort auf die frage, ob ein datum wie sein heutiger 60. geburtstag eine bedeutung hat: mit meiner vorteilskarte der öbb bekomme ich jetzt den seniorentarif. ansonsten will er mit seiner frau allein sein.
15.10.09 13:09


als wir heute im sitzungssaal saßen, aufgereiht wie hühner auf der stange, und alle da waren, von der hohen geistlichkeit angefangen, über alle aktiven und ausgemusterten politiker und sicherheitsbehörden bis hin zu den journalistischen chefs, die ganz vorne saßen, wo man sie im tv-bild sehen konnte, fragte ich mich kurz, was wohl wäre, wenn hier und jetzt ein verrückter terrorist reinschneien würde, einen explosiven gürtel umgebunden, und dann das täte, was verblendete eben so machen. was dann wäre, wenn nur mehr ein häufchen asche bliebe. ein bisschen "opernball" eigentlich. es war auf alle fälle unbestritten großes theater, bei dem alle mitspielten, auch das publikum, einige mit deutlichem schmunzeln wegen des rituals. alle sagten brav "ich gelobe", eine sogar auf türkisch und deutsch, was umgehend für einiges gemurmel sorgte. ein bisschen spannend war auch, wer noch den zusatz "so wahr mir gott helfe" verwenden und wer das lassen würde. aus frauensicht ist jedenfalls erfreulich, dass es jetzt eine landesrätin mehr und erstmals eine landtagspräsidentin gibt. draußen dann großes gewusel und dann ab.
14.10.09 16:13


man hat's nicht leicht. egger bezeichnet den direktor des jüdischen museums hohenems beim wahlkampfauftakt als "exil-juden aus amerika", warnt vor überfremdung (plus 500 prozent mehr türken in 30 jahren oder so), warnt vor kriminalität, grölender jubel. davor auf dem weg zum podium österreichisches fahnenmeer und - gecastete? - autogrammjäger. bei so viel zuspruch kann man schon mal mit schmackes ... gut inszenierter auftritt von der webeagentur, die auch schon blocher zum erfolg verholfen hat. aber davor schon die versprechen: nein, es gibt keinen ausländerwahlkampf, "nicht unser stil" - denkste. dann das problem: es ist empörung angebracht, natürlich muss dazu was gesagt werden, aber ist es nicht so, dass man damit das tut, was gerade eben bezweckt werden soll - aufmerksamkeit, medienpräsenz?
23.8.09 17:36


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