taratorka

Weblog für Stumpf-, Un- und Eigensinn



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eigentlich verschweigt man dieser tage lieber, dass man halb-kärnterin ist, wenn man's jetzt auch nicht wirklich leugnen will. sind ja liebe menschen auch dabei. bk. treibt es allerdings noch ein bisschen weiter. sie erzählt ihren studienkollegen in wien inzwischen, sie sei steirerin. muss man sich schämen für die früheren und jetzigen landeshauptleute und für die haa? an sich ja. (zur hälfte, wenn man halb-kärntnerin ist?)
man kann nicht mal sagen, da könnten doch die kärntner nichts dafür. die haben ja gewählt. eben. es ist ein kreuz mit dem kreuz.
blöd nur: jeder der 8.340.924 österreicherInnen (lt statistik austria, 1.4.2008) zahlt jetzt über steuergeld 53,95 euro für die haa. die 561.010 kärntnerInnen (quelle siehe oben) werden quasi gerechterweise härter bestraft: die 200 mio. euro des landes machen pro kärntnerIn 356,49 euro aus - und auch, wenn es manchem derzeit nicht recht passen sollte: kärntnerInnen sind österreicherInnen. kommen also nochmal die 53,95 dazu. dann sind wir bei 410,45 euro pro kärnterIn. liabe leitln, wir nehmen auch schecks.
15.12.09 15:20


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wenn wer noch das bierstindl nicht gerettet haben sollte - unterschreiben! alle!
15.12.09 14:59


von der sitznachbarin mit krankheiten, untersuchungsergebnissen, uralt-geschichten und gerissenen bh-trägern unterhalten worden. interesse geheuchelt, was vor allem gegen ende des abends gar nicht so einfach war. dafür wird bm. immer sympathischer. wir haben festgestellt, dass unsere familien zufällig aus der selben kärntner ecke kommen, und das wo die beiden dörfer höchstens 200 einwohner haben. die welt ist klein, sagt jh. und erzählt dann von seinem schulkollegen, der eine verkrachte existenz ist. am. findet, dass es interessant sein muss, so ein leben. man war geteilter meinung.
15.12.09 10:16


eins. - die welt dreht sich und regnet. entlang der abschüssigen kirchstraße rinnt wasser als kleiner bach bergab. ich ramme eine alte dame mit dem regenschirm, entschuldige mich und ernte dafür einen vernichtenden blick. die katze, die uns gestern wieder besuchen kam, hat nicht vorbeigeschaut. es ist trostlos. jh. sagt, schnee wäre ihm jetzt fast lieber.

zwei. - mn. ruft mich an und will wissen, ob es wirklich so schlimm war. war es nicht. der doktor konnte nicht, weil seine frau ein kind bekommt, grade jetzt, sage ich.

drei. - empfehlung für frank schätzings "nachrichten aus einem unbekannten universum". es hat wohl noch nie jemand so lustig und interessant über miss evolutions handtasche, cyanobakterien, plankton, fiktive tiefseetauchgänge, plattentektonik, haie und wale, schwarze raucher usw. geschrieben.
11.12.09 13:34


sie ist eine merkwürdige besucherin. auf leisen pfoten hatte sie sich letzte woche einmal angeschlichen, war ungefragt durch das zum lüften geöffnete fenster gesprungen und hatte sich im raum umgesehen. dann lief sie hinaus, hatte es plötzlich eilig. kaum fünf sekunden lang dauerte der besuch. vor einigen tagen kam sie dann wieder und begutachtete auch den nebenraum und das zimmer mit dem waschbecken. jh. redete ihr gut zu und beförderte sie wieder hinaus. eigentlich waren wir beide der meinung, wir bräuchten keine redaktionskatze. sie sieht das offenbar anders.
1.12.09 10:03


mi. erklärt, es gehe nicht nur um spannung, spiel und spaß sondern auch um kindheitserinnerungen. ich müsse mich mit den ü-eiern hinsetzen und das auspacken, schokolade essen und zusammenbauen genießen. so wie damals, sagt mi. ich streiche also andächtig das silberpapier glatt, habe dann aber nach der vielen torte keine lust auf noch mehr schokolade. bastel-ausbeute: ein grüner affen-stempel, ein blaues segelboot und ein blaubejackter löwe mit lupe, mit der ich versuche, meine umgebung zu untersuchen. dabei stelle ich schokostückchen fest, die sich in den stoff des sofas geschmolzen haben. unabänderlich.
24.11.09 14:11


der kollege verrät, er fahre demnächst für mehrere tage nach ibk. um das heimweh abzustreifen, außerdem habe er lust auf glühwein, viel glühwein um das alles runterzuspülen. er frage sich, was sich wohl verändert habe. me. bringt ein rez.exemplar vorbei, titel bregenz 2029. es ist eine ideensammlung zur zukunft der stadt, zu ihrer entwicklung, ein gedankengespinst, nur begrenzt durch die physik, ein utopischer entwurf mit allem, was dazugehört. weißer sand am ufer des sees, darauf weißblaugestreifte strandkörbe, darüber blauer himmel mit weißen wölkchen, menschen mit internationalem hintergrund, die gerne hier und integriert sind, studieren und fröhliche mails nach hause schreiben, eine eigene uni mit schwerpunkt energiewirtschaft, ein inselareal im see, plattformen auf dem fluss, fotovoltaik auf begrünten dächern, aussichtsterrassen mit blick auf die fußgängerzonen und die elektro-autos.
ich frage mich, was sich wohl verändert hat. jp. sagt, der pleitegeier in der altstadt stehe noch, auf der uni sei aber alles ziemlich anders. umgestellt, umgebaut, im umbruch, verschlimmbessert, und eben große unzufriedenheit. es scheint, eine utopie uni 2029 ist nötig.
19.11.09 14:06


aus dem player kommt musik aus schweden, wie die band heißt, weiß mn. nicht mehr so recht. es sei jedenfalls unaussprechlich. ich lese am cover friska viljör . ich frage, wie viele cds er gekauft hat. er sei betrunken gewesen, verteidigt mn. sich, da habe er eben alle drei genommen. und er habe damals auch nichts gesagt, als ich eine cd von dieser isländischen gruppe gekauft habe. es höre sich eh ganz nett an, sage ich. und es sei schließlich wunderbar, neue dinge kennenzulernen. auf der homepage ist zu lesen heartache has always been one of the prime catalysts for artistic work, aber dass after four years using music as a cheap therapist jetzt endlich time for a fresh start ist. sympathisch.
15.11.09 10:49


frau maria fährt in ihrem wagen auf der autobahn dahin, als sie feststellt, dass sie einen ungebetenen passagier mit sich führt. das achtbeinige krabbeltier stakst ungeniert über die windschutzscheibe, ist zugestiegen irgendwo, vielleicht hereingeweht worden, unfreiwillig. frau maria mag spinnen nicht, versteht auch die anwesenheit dieses speziellen exemplars nicht, schließlich hat sie erst kürzlich das auto geputzt. der spinnerich dürfte genau genommen also gar nicht sein, wo er jetzt zweifellos ist. die spinne zeigt sich unbeeindruckt und verzieht sich hinter den rückspiegel. aha, da hat sie sie wahrscheinlich beim putzen übersehen. die wird doch nicht ... vielleicht ein nest ... und überhaupt: gedenkt die, auch mal wieder auszusteigen? sicher nicht vor dem frühjahr, denkt frau maria, wo es doch kalt ist draußen. sie beschließt, das problem aus der welt zu schaffen. ein auto mit spinne geht nicht. bei tempo hundertirgendwas versucht sie, den arachniden mit einem papiertaschentuch wegzuwischen. dabei verliert sie die kontrolle über ihr auto, knallt gegen die leitplanke und überschlägt sich. sie erleidet schwere verletzungen, das auto ist hin. über zustand und verbleib der spinne wurde nichts bekannt. vielleicht ist sie ausgestiegen und hat sich davongemacht.
10.11.09 09:48


eigentlich müssten ja noch viel mehr menschen protestieren:
- all jene, die trotz uniabschluss von praktikum zu praktikum hüpfen und sich den a... in projekten aufreißen, um am ende doch wieder keine anstellung zu bekommen.
- all jene, die keinen job bekommen, mit der begründung, dass ihre geisteswissenschaftlichen qualifikationen nichts wert seien, nur weil viele arbeitgeber ihren wert nicht zu erkennen vermögen.
- all jene, die mit jobanzeigen konfrontiert sind, die neben jugend gute ausbildung, drei fremdsprachen, auslandsaufenthalte, belastbarkeit, flexibilität und erfahrung verlangen, während das gehalt dem nicht entspricht.
- all jene, die ohne kollektivvertrag oder als scheinselbstständige ihr dasein fristen, während ihre arbeitgeber jammern, dass die firmen zu wenig einbringen.
- all jene, die nach großen versprechungen in trainee-programme eingestiegen sind und feststellen müssen, dass sie lediglich als günstige arbeitskräfte ausgebeutet werden.
- all jene, die nach bildung streben, während nur ausbildung gefragt ist.
- all jene ... (setzen sie bitte ein )
9.11.09 16:18


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